txn. Wohl jeder hat schon Freunden oder dem Partner von der Arbeit erzählt - aber nicht immer dürfen solche Interna ausgeplaudert werden. Denn was kaum jemand vermutet: „Auch ohne eine ausdrückliche Vereinbarung im Arbeitsvertrag gibt es gesetzliche Geheimhaltungspflichten“,

weiß Petra Timm, Sprecherin des Personaldienstleisters Randstad. Dazu gehören sämtliche Tatsachen und Vorgänge, die nur einem begrenzten Personenkreis zugänglich sind. Beispiele sind Angaben über die Auftragslage des Arbeitgebers oder zu den Produktionsverfahren. Wer solche Informationen weitergibt, riskiert die fristlose Kündigung. Genauso wenig sollte über das eigene Gehalt gesprochen werden - wenn es darüber eine berechtigte Verschwiegenheitsklausel gibt. Wichtig: Die Schweigepflicht bleibt auch nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen bestehen. Der alte Arbeitgeber kann ansonsten noch Jahre später Schadenersatz verlangen. Expertin Petra Timm rät deshalb: „Wer sich privat über seinen Berufsalltag unterhält, sollte vorsichtig mit der Weitergabe von Informationen sein und möglichst keine konkreten Unternehmen oder Personen nennen.

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